Fargesia nitida globulensis

2003

Pflanzjahr

2005

2006

2007

Höhe (in Meter):

1,20

1,80

2,20

Anzahl Halme:

18

20

> 20

max. Halmstärke (in cm):

0,8

1,2

1,0

Winterhärte/Tmin:

- 3° C

- 17° C

- 16° C

Schadbild:

Blätter:

kein Schaden

10 % Verlust

kein Schaden

Zweige:

kein Schaden

kein Schaden

kein Schaden

Halme:

kein Schaden

klein Schaden

kein Schaden

Rhizom:

kein Schaden

kein Schaden

kein Schaden

 

F. nitida nach dem Kauf

Halmspitzen und Blätter

Diesen Bambus habe ich im November 2003 im Ausverkauf in einem Baumarkt gesehen. Er wurde unter dem Namen Arundinaria yansar angeboten. Da mir dieser Name überhaupt nichts sagte, nahm ich ihn mit. Da es zum Auspflanzen schon zu spät war, wurde er in der Garage (fast frostfrei) überwintert.

Eine Anfrage in der Zentrale des Baumarktes bezüglich der Herkunft des Bambusses erbrachte absolut kein Ergebnis. Über Hinweise aus dem Internet und Hilfe im Forum der EBS kam ich zu dem (vorläufigen) Ergebnis, dass es sich um Y. anceps handeln könnte.

Nach dem Auspflanzen an einen vollsonnigen Standort entwickelte sich die Pflanze prächtig. Viele neue und relativ hohe Halme. In diesem Winter gibt es wie bei allen Bambussen keinen Schutz.

Im Jahre 2005 bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich um Fargesia nitida globulensis handelt. Den letzten Ausschlag gab die ausgezeichnete Winterhärte. Eine Yushania hätte niemals die hiesigen Temperaturen ohne Schaden überstanden. Auch der Austrieb ist absolut identisch (farblich und zeitlich) mit meiner Fargesia nitida 'Nymphenburg'.

Bis heute (07.03.2007) habe ich noch keinen Blütenansatz feststellen können. In Niederbayern sind dagegen schon die ersten Blühanzeichen ersichtlich. Dann wird es spätestens im nächsten Jahr bei mir auch so weit sein. Schade, denn es war dann ein sehr schöner, aufrechter Bambus.